Lateinischer Name: pinus sylvestris
Pflanzenfamilie: Kieferngewächse
Herkunft: Asien, Europa
Die Kiefer stammt aus Asien. Sie bevorzugt Bergregionen, Sand- oder Kieselböden. Die Rinde ist rötlich-grau und schuppig; sie hat Nadelblätter und im Frühjahr gelbliche und rötliche Blüten. Die Früchte, ovale etwa 7,5 Zentimeter lange Zapfen, werden braun, wenn sie reif sind. Das Öl der Waldkiefer ist in der Aromatherapie die am häufigsten verwendete Nadelbaumessenz.
Die Sieger der Spiele von Korinth wurden mit einem Kranz aus Kiefernblättern geehrt. Während die Kiefer im Mittelalter Wissen und Unsterblichkeit symbolisierte, wird sie erst seit Kurzem als pharmazeutische Pflanze verwendet. Dank ihrer ätherischen Öle wurde ihre wohltuende Wirkung allgemein bekannt. Heutzutage ist das Öl der Waldkiefer die bei der natürlichen Behandlung des Asthmas am weitesten verbreitete Essenz.
Sein Duft ist zart, lieblich und würzig zugleich. Das ätherische Öl der Kiefer wirkt erfrischend und belebend. Es ist eine Wohltat für die Atemwege. Drogisten schätzen insbesondere die in den Knospen enthaltenen wertvollen Substanzen, die auch «Tannenspitzen» genannt werden. Darüber hinaus ist das Öl der Kiefer als Entgiftungsmittel für Raucher anerkannt.